Konzertberichte

Weiswampach / Luxemburg 17.08.2003 von Knuddelmaus

Rock am See

Nach einem tollen Tag in Köln (Popkomm) wollten wir (Manuel und Yvonne) uns den 90-minütigen Auftritt von Wonderwall in Luxemburg natürlich nicht entgehen lassen.

So fuhren wir also um 12 Uhr von Bonn aus los in Richtung Weiswampach, das wie wir feststellen mussten, nicht besonders groß ist. Auf dem Weg dorthin verfuhren wir uns nicht nur einmal. Da wir zum Schluß jeglichen Anschluss zu einer Autobahn verloren hatten, waren wir gezwungen uns über Bundesstraßen (und noch viel Schlimmeres) Richtung Luxemburg zu bewegen. Dabei fuhren wir sogar durch Ortschaften, die gerade mal 50 Einwohner hatten und deren Straßen nicht nur eng und schlecht ausgebaut, sondern auch extrem kurvig waren, so dass eine Geschwindigkeit über 30 km/h tödlich gewesen wäre.

Über die Grenze kamen wir schließlich über einen "Schleichweg", welches ein Feldweg und gerade breit genug für ein Auto war. Diesen Schleichweg fanden wir allerdings nur durch breit angelegte Diskussionen mit den wenigen Einwohnern. Im übrigen fuhren wir schon seit einiger Zeit mit dem letzten bißchen Sprit des Reservetanks. Wir glaubten uns schon am anderen Ende der Welt verloren und warteten nur darauf, daß uns der Benzingott verlässt, bis wir endlich, nach ca. 5 km "Schleichweg" über Berge, durch Wald, Wiesen und Felder wieder ein paar Häuser erspähten.

Nach einigen Runden durch enge, kurvige Straßen in einem weiteren Kuhdorf, sahen wir plötzlich ein kleines, unscheinbares Schild: "Weiswampach" - GERETTET! Wir kamen tatsächlich dort an und wir fanden auch Tankstellen....mindestens 5!!! Obwohl Weiswampach wahrscheinlich nicht mal 1000 Einwohner hat.

Es war jedenfalls Rettung in letzter Minute, da der Tank wirklich VÖLLIG LEER war. Das Auto hätte es keinen Kilometer mehr geschafft. Wir hätten ja auch gerne schon 20 km vorher getankt, nur gibt es von deutscher Seite aus dort keine Tankstellen mehr, da Benzin in Luxemburg, viel billiger zu kriegen ist.

Ankunftszeit: ca. 15.30 Uhr.

Endlich am See angekommen mussten wir feststellen, daß es wohl keine so gute Idee war als Wonderwall-Fans dort anzureisen, da dort sonst nur Rockbands wie Sum 41, Wohlstandskinder, Natural Born Hippies und H-Bloxx auftraten, die natürlich ihre Fans auch zu diesem kleinen See gelockt hatten. Diese waren leider nicht besonders gut auf Wonderwall zu sprechen und auch schon etwas angeheitert. Außerdem wurde uns berichtet, dass am Vortag sogar schon ein Stein auf die Bühne geflogen ist.
Da wir gerne noch etwas länger leben wollten, liesen wir die Wonderwalliker T-Shirts gleich mal im Auto.

Der Eintrittspreis war nicht gerade niedrig: 38 Euro!!! Und zu allem Übel durfte man auch keine Kameras mitnehmen. Dieses Problem wurde allerdings durch den souveränen Einsatz von Manuel gelöst, der mal eben schnell über den Tonmenschen die Tourbegleiterin herbeirufen ließ, die uns sogleich Presseausweise besorgte. An dieser Stelle nochmals "Vielen Dank!" an Belinda.

Um ca. 20.30 Uhr begann dann endlich der Auftritt von Wonderwall und wir hatten Glück: Die ganze Zeit vorher hat es in Strömen geregnet und pünktlich zum Auftritt der Drei hat es aufgehört, so dass sich der Platz vor der Bühne mit Menschen füllte. - It's Witchcraft ;-)

Mit etwas Geduld hatten wir vorher noch einen Platz in der Mitte der ersten Reihe ergattert und ich (Yvonne) konnte nun ganz bequem den Auftritt dokumentieren. Die Bilder zum Bericht werden demnächst auch auf dieser Seite zu finden sein.

Von den angeheiterten Rock-Fans liesen sich Wonderwall nicht sonderlich beeindrucken und zogen ganz cool ihr Programm durch. Besonders am Anfang war das sicherlich nicht einfach, da viele zu gewissen Gesten griffen um ihre Meinung zu äußern. Es gab sogar Poster mit Anti-Wonderwall-Parolen und viele "Buh-Rufe".
eLa (oder sollten wir besser sagen:
Biggi ;-) ) sang auch demonstrativ in die Richtung der "Kritiker": "And I don't care a damn". Wir fühlten uns auf unseren Plätzen auch nicht immer ganz wohl, da direkt neben uns die wohl schlimmste "Anti-Gruppe" stand.

Wie immer, war der Auftritt durch eine tolle Performance und einige Tanzeinlagen gekennzeichnet. Aber Wonderwall wären nicht Wonderwall, wenn sie nicht auch dieses Publikum von sich überzeugen könnten. Nachdem den Anti-Leuten nichts mehr einfiel, beruhigte sich das Ganze etwas und die Stimmung besserte sich allmählich. Am Schluss hat Jule solange herumgeteufelt, bis auch die Letzten schön artig und kräftig mitsangen und sogar eine Zugabe forderten. Ich sag nur: "Düp'n dü dü" ;-) Die Zugabe war natürlich wieder "Just More" und man soll es kaum glauben: auch da sangen alle mit. Außerdem gab es noch einen kräftigen Applaus (Wenn man die Anfangsstimmung mit der vom Ende vergleicht war das wohl ein Unterschied zwischen Tag und Nacht).

Somit war der Abend dann doch noch ganz ok. Es flogen keine Tomaten auf die Bühne und wir sind auch noch lebend aus der ersten Reihe wieder rausgekommen.

Bleibt noch eine Frage offen: Hätte das wirklich sein müssen??? Klar, der Auftritt war in Ordnung... wir haben schon Schlimmeres befürchtet. Aber Wonderwall zwischen lauter Rockbands auftreten zu lassen, war sicherlich keine gute Idee. Bitte keine Wiederholung!

Alles in Allem kann man sagen: SEHR ABENDTEUERLICH!!! Nicht nur die Anreise und der Auftritt mit diesem Publikum im Rücken, sondern auch die Abreise. Diese war zwar nicht ganz so schlimm wie Erstere, aber immer noch seltsam. Z.B. waren die Straßenschilder nicht immer eindeutig... aber egal: wir sind wieder ziemlich wohlbehalten, wenn auch völlig am Ende, nach 2 Tagen, zu Hause angekommen.

Echte Wonderwalliker lassen sich eben durch nichts abschrecken ;-)

© by Yvonne und Manuel (Knuddelmaus & Beatmaster)

Um Kommentare zu schreiben musst du registriert und angemeldet sein.

Konzertberichte

Bramsche / Alte Webschule (Guldan)
Soest / Alter Schlachthof (ole)
Hamburg/Fabrik (Kalle)
Flensburg / Roxy (annika)
Konzert Zwickau/Altes Gasometer (Bobby)
Zwickau - Alter Gasometer (Tinkerbell)
Dortmund (Guldan)
Köln (Fangirly)
Trier (Andreas)
Mainz ()
Stuttgart (Chillf@ctor)
Köln (IndianaJones)
Weiswampach / Luxemburg (Knuddelmaus)
Köln (Dän)
Konstanz ()
Rheinbach (IndianaJones)
Stuttgart (orang)
Würselen (Melly)
Bochum (Melly)
Siegen (Dän)
Emden (Melly)
Rastatt (orang)
Köln (IndianaJones)
Köln (IndianaJones)

Friends

Shoutbox

Alle Nachrichten

Nick:

Kommentar:


Code:

Stacey

Even essentially the most basic Pay - Pal account allows transfers between both domestic and international bank accounts. Paypal ship now paypal login my account paypal quickbooks 2014 For example, if you need to bill a person's Visa card periodically, select "Visa" through the drop-down box, then type the cardboard number in the "Card number" box, type the expiration date into the "Expiration date" box and then type a few-digit CSC number in the CSC box.

Krystle

The agency has taken legal action against banks, mortgage companies, credit card issuers, payday lenders and debt collectors among others. Wells fargo dealer services sign in wells fargo login in for checking wells fargo identity theft login 92 dividend on an annualized basis plus a yield of 2. But a spokesperson for Early Warning, the organization that runs when payment system Wells Fargo and also other banks are employing, said hello is inside the process of signing up more banks. Wells fargo sign in [url="https://loginto.us.com/"]wells fargo mortgage login[/url] wells fargo identity theft protection login Wells Fargo made below $400,000 on its fraudulent cross-selling.

Pharmf535

Hello!

Pharme133

Hello! indian viagra http://via3indian.com/#4.html

Pharma5

Hello! [url=http://via3indian.com/#2.html]indian viagra[/url]

Pharmc157

Hello!indian viagra

Pharmf742

Hello!

Pharmc24

Hello! viagra india generic http://via3indian.com/#4.html

Online

Es sind 0 Friends und 43 Gäste online.